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	<title>Kommentare f&#252;r the human factor ROLAND ZAG</title>
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	<description>Neues deutsches und Internationales Kino</description>
	<lastBuildDate>Tue, 18 Aug 2009 20:41:34 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu ZERRISSENE UMARMUNGEN (Los abrazos rotos) von ijb</title>
		<link>http://www.the-human-factor.de/?p=132&#038;cpage=1#comment-6</link>
		<dc:creator>ijb</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 20:41:34 +0000</pubDate>
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		<description>(Mein Kommentar letzte Nacht schien irgendwie nicht &quot;durchzukommen&quot;. Ich hoffe, er kommt nun nicht doppelt an.) 

Guten Tag. Ich verfolge Ihre Arbeit schon seit längerer Zeit sehr aufmerksam und konsequent (seit Ihrem Besuch an der DFFB vor rund vier Jahren). Insofern finde ich diese neue RSS- und Kommentar-Funktionen sehr begrüßenswert und bin neugierig auf die Anmerkungen anderer Zuschauer - in der Hoffnung auf spannende Auseinandersetzungen.

Heute Abend sah ich &quot;Zerrissene Umarmungen&quot; und finde ihn leider bei weitem nicht so emotional und intensiv, wie Ihre - auf dem Papier sehr überzeugend auftretende - Analyse vermuten ließe. Sowohl schien mir der Aufbau der Einzelelemente der Charakterierungen im Film allzu sichtbar drehbuchautorenhaft und damit fast nirgendwo &quot;dringlich&quot;, bewegend, emotional lebendig - als auch die dramaturgische Struktur keineswegs so schwierig zu folgen, verschlungen und vielschichtig: Es gibt zwei, stets sehr sauber voneinander getrennte/markierte Erzählebenen: Gegenwart 2008 und Rückblende 1994. Die Film-im-Film-Szenen sind nicht nur extrem wenige (abgesehen von der wiederholt vorkommenden Szene, die es ganz zum Ende zu sehen gibt, sind die &quot;Frauen mit Koffer&quot;- und &quot;Video-Dokumentarfilm&quot;-Fragmente als Erzählebene(n) ja völlig vernachlässigbar), sie erhöhen auch weder Komplexität noch Verständnisschwierigkeiten der Sehens. 
Ich kann Ihre Analyse der Intensität der zentralen Liebesbeziehung nicht teilen. Als deutlich intensivere Bindung im Film wirkte bei mir tatsächlich die Beziehung zwischen Mateo und der Agentin (Name vergessen). Da wurde etwas Menschliches spürbar, was zwischen Lena und Mateo viel mehr eine von einem Drehbuchautor erdachte Liebe (inklusive des kalkulierten Warencharakters mit &quot;Ich will berühmte Schauspielerin werden und tue alles dafür&quot;-Tenors) blieb, die sich aus verschiendenen Faktoren nicht stark genug von der zwischen Lena und ihrem väterlichen Liebhaber abgrenzte. 

Warum meinen Sie im Übrigen (grundsätzlich?), dass &quot;das Element „Film im Film&quot; &quot; für eine geringere Akzeptanz beim Publikum sorgt?

Mit besten Grüßen, 
ijb</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(Mein Kommentar letzte Nacht schien irgendwie nicht &#8220;durchzukommen&#8221;. Ich hoffe, er kommt nun nicht doppelt an.) </p>
<p>Guten Tag. Ich verfolge Ihre Arbeit schon seit längerer Zeit sehr aufmerksam und konsequent (seit Ihrem Besuch an der DFFB vor rund vier Jahren). Insofern finde ich diese neue RSS- und Kommentar-Funktionen sehr begrüßenswert und bin neugierig auf die Anmerkungen anderer Zuschauer &#8211; in der Hoffnung auf spannende Auseinandersetzungen.</p>
<p>Heute Abend sah ich &#8220;Zerrissene Umarmungen&#8221; und finde ihn leider bei weitem nicht so emotional und intensiv, wie Ihre &#8211; auf dem Papier sehr überzeugend auftretende &#8211; Analyse vermuten ließe. Sowohl schien mir der Aufbau der Einzelelemente der Charakterierungen im Film allzu sichtbar drehbuchautorenhaft und damit fast nirgendwo &#8220;dringlich&#8221;, bewegend, emotional lebendig &#8211; als auch die dramaturgische Struktur keineswegs so schwierig zu folgen, verschlungen und vielschichtig: Es gibt zwei, stets sehr sauber voneinander getrennte/markierte Erzählebenen: Gegenwart 2008 und Rückblende 1994. Die Film-im-Film-Szenen sind nicht nur extrem wenige (abgesehen von der wiederholt vorkommenden Szene, die es ganz zum Ende zu sehen gibt, sind die &#8220;Frauen mit Koffer&#8221;- und &#8220;Video-Dokumentarfilm&#8221;-Fragmente als Erzählebene(n) ja völlig vernachlässigbar), sie erhöhen auch weder Komplexität noch Verständnisschwierigkeiten der Sehens.<br />
Ich kann Ihre Analyse der Intensität der zentralen Liebesbeziehung nicht teilen. Als deutlich intensivere Bindung im Film wirkte bei mir tatsächlich die Beziehung zwischen Mateo und der Agentin (Name vergessen). Da wurde etwas Menschliches spürbar, was zwischen Lena und Mateo viel mehr eine von einem Drehbuchautor erdachte Liebe (inklusive des kalkulierten Warencharakters mit &#8220;Ich will berühmte Schauspielerin werden und tue alles dafür&#8221;-Tenors) blieb, die sich aus verschiendenen Faktoren nicht stark genug von der zwischen Lena und ihrem väterlichen Liebhaber abgrenzte. </p>
<p>Warum meinen Sie im Übrigen (grundsätzlich?), dass &#8220;das Element „Film im Film&#8221; &#8221; für eine geringere Akzeptanz beim Publikum sorgt?</p>
<p>Mit besten Grüßen,<br />
ijb</p>
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		<title>Kommentar zu ZERRISSENE UMARMUNGEN (Los abrazos rotos) von ijb</title>
		<link>http://www.the-human-factor.de/?p=132&#038;cpage=1#comment-4</link>
		<dc:creator>ijb</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 22:57:38 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag. Ich verfolge Ihre Arbeit schon seit längerer Zeit sehr aufmerksam und konsequent (seit Ihrem Besuch an der DFFB vor rund vier Jahren). Insofern finde ich diese neue RSS- und Kommentar-Funktionen sehr begrüßenswert und bin neugierig auf die Anmerkungen anderer Zuschauer - in der Hoffnung auf spannende Auseinandersetzungen.

Heute Abend sah ich &quot;Zerrissene Umarmungen&quot; und finde ihn leider bei weitem nicht so emotional und intensiv, wie Ihre - auf dem Papier sehr überzeugend auftretende - Analyse vermuten ließe. Sowohl schien mir der Aufbau der Einzelelemente der Charakterierungen im Film allzu sichtbar drehbuchautorenhaft und damit fast nirgendwo &quot;dringlich&quot;, bewegend, emotional lebendig - als auch die dramaturgische Struktur keineswegs so schwierig zu folgen, verschlungen und vielschichtig: Es gibt zwei, stets sehr sauber voneinander getrennte/markierte Erzählebenen: Gegenwart 2008 und Rückblende 1994. Die Film-im-Film-Szenen sind nicht nur extrem wenige (abgesehen von der wiederholt vorkommenden Szene, die es ganz zum Ende zu sehen gibt, sind die &quot;Frauen mit Koffer&quot;- und &quot;Video-Dokumentarfilm&quot;-Fragmente als Erzählebene(n) ja völlig vernachlässigbar), sie erhöhen auch weder Komplexität noch Verständnisschwierigkeiten der Sehens. 
Ich kann Ihre Analyse der Intensität der zentralen Liebesbeziehung nicht teilen. Als deutlich intensivere Bindung im Film wirkte bei mir tatsächlich die Beziehung zwischen Mateo und der Agentin (Name vergessen). Da wurde etwas Menschliches spürbar, was zwischen Lena und Mateo viel mehr eine von einem Drehbuchautor erdachte Liebe (inklusive des kalkulierten Warencharakters mit &quot;Ich will berühmte Schauspielerin werden und tue alles dafür&quot;-Tenors) blieb, die sich aus verschiendenen Faktoren nicht stark genug von der zwischen Lena und ihrem väterlichen Liebhaber abgrenzte. 

Warum meinen Sie im Übrigen (grundsätzlich?), dass &quot;das Element „Film im Film&quot; &quot; für eine geringere Akzeptanz beim Publikum sorgt?

Mit besten Grüßen, 
ijb</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag. Ich verfolge Ihre Arbeit schon seit längerer Zeit sehr aufmerksam und konsequent (seit Ihrem Besuch an der DFFB vor rund vier Jahren). Insofern finde ich diese neue RSS- und Kommentar-Funktionen sehr begrüßenswert und bin neugierig auf die Anmerkungen anderer Zuschauer &#8211; in der Hoffnung auf spannende Auseinandersetzungen.</p>
<p>Heute Abend sah ich &#8220;Zerrissene Umarmungen&#8221; und finde ihn leider bei weitem nicht so emotional und intensiv, wie Ihre &#8211; auf dem Papier sehr überzeugend auftretende &#8211; Analyse vermuten ließe. Sowohl schien mir der Aufbau der Einzelelemente der Charakterierungen im Film allzu sichtbar drehbuchautorenhaft und damit fast nirgendwo &#8220;dringlich&#8221;, bewegend, emotional lebendig &#8211; als auch die dramaturgische Struktur keineswegs so schwierig zu folgen, verschlungen und vielschichtig: Es gibt zwei, stets sehr sauber voneinander getrennte/markierte Erzählebenen: Gegenwart 2008 und Rückblende 1994. Die Film-im-Film-Szenen sind nicht nur extrem wenige (abgesehen von der wiederholt vorkommenden Szene, die es ganz zum Ende zu sehen gibt, sind die &#8220;Frauen mit Koffer&#8221;- und &#8220;Video-Dokumentarfilm&#8221;-Fragmente als Erzählebene(n) ja völlig vernachlässigbar), sie erhöhen auch weder Komplexität noch Verständnisschwierigkeiten der Sehens.<br />
Ich kann Ihre Analyse der Intensität der zentralen Liebesbeziehung nicht teilen. Als deutlich intensivere Bindung im Film wirkte bei mir tatsächlich die Beziehung zwischen Mateo und der Agentin (Name vergessen). Da wurde etwas Menschliches spürbar, was zwischen Lena und Mateo viel mehr eine von einem Drehbuchautor erdachte Liebe (inklusive des kalkulierten Warencharakters mit &#8220;Ich will berühmte Schauspielerin werden und tue alles dafür&#8221;-Tenors) blieb, die sich aus verschiendenen Faktoren nicht stark genug von der zwischen Lena und ihrem väterlichen Liebhaber abgrenzte. </p>
<p>Warum meinen Sie im Übrigen (grundsätzlich?), dass &#8220;das Element „Film im Film&#8221; &#8221; für eine geringere Akzeptanz beim Publikum sorgt?</p>
<p>Mit besten Grüßen,<br />
ijb</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu MARIA IHM SCHMECKTS NICHT von Heidi Rauch</title>
		<link>http://www.the-human-factor.de/?p=119&#038;cpage=1#comment-3</link>
		<dc:creator>Heidi Rauch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 15:15:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.the-human-factor.de/?p=119#comment-3</guid>
		<description>Lieber Herr Zag, Sie sprechen mir aus der Seele. Ich kam gestern regelrecht deprimiert und sauer aus dem Kino. Bis auf die paar Lacher, die den Szenen aus dem Werbetrailer zu verdanken sind, blieb es auch im voll besetzten Cineplex-Kino in Erding relativ still. Neben Ihren Analysen mache ich zwei weitere Faktoren dafür verantwortlich: 1. Die Farbigkeit des Films ist viel zu düster, sepiabraun-grau. Apulien ist hässlich an vielen Ecken, das haben mein Mann und ich im Dezember 08 leider festgestellt, aber so hässlich nun auch wieder nicht. 2. Hauptdarsteller Lino Banfi als Antonio lässt völlig das gutmütig-liebenswürdige Naturell vermissen, das man im Buch (und auch im Hörbuch) bei ihm findet. Er kommt fast nur als dicker Kotzbrocken rüber, was wirklich schade ist. Empathie habe ich wirklich für keine Figur empfinden können, am ehesten noch für den armen Jan, der, wie sie richtig schreiben, sogar von seiner Zukünftigen im Stich gelassen wird. 
Herzliche Grüße von Heidi Rauch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Zag, Sie sprechen mir aus der Seele. Ich kam gestern regelrecht deprimiert und sauer aus dem Kino. Bis auf die paar Lacher, die den Szenen aus dem Werbetrailer zu verdanken sind, blieb es auch im voll besetzten Cineplex-Kino in Erding relativ still. Neben Ihren Analysen mache ich zwei weitere Faktoren dafür verantwortlich: 1. Die Farbigkeit des Films ist viel zu düster, sepiabraun-grau. Apulien ist hässlich an vielen Ecken, das haben mein Mann und ich im Dezember 08 leider festgestellt, aber so hässlich nun auch wieder nicht. 2. Hauptdarsteller Lino Banfi als Antonio lässt völlig das gutmütig-liebenswürdige Naturell vermissen, das man im Buch (und auch im Hörbuch) bei ihm findet. Er kommt fast nur als dicker Kotzbrocken rüber, was wirklich schade ist. Empathie habe ich wirklich für keine Figur empfinden können, am ehesten noch für den armen Jan, der, wie sie richtig schreiben, sogar von seiner Zukünftigen im Stich gelassen wird.<br />
Herzliche Grüße von Heidi Rauch</p>
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